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Nürtingen

„Was ist mit denen, die niemand haben?“

28.09.2012, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heute ist der Tag des Flüchtlings – Die AKL-Gruppe Karibuni kümmert sich seit zehn Jahren um traumatisierte Menschen

Das Wort „Karibuni“ ist Swaheli und bedeutet „Herzlich willkommen“. Das sind Flüchtlinge hierzulande nur selten. Die neun Frauen der Nürtinger Karibuni-Gruppe heißen Flüchtlinge nicht nur willkommen, sie helfen den häufig traumatisierten Menschen durch ihren schwierigen Alltag.

Renate Winter-Hoss im Gespräch mit einer Frau aus Algerien, die durch die Hilfe von Karibuni mittlerweile Fuß gefasst hat. Foto: privat

NÜRTINGEN. Die Gruppe Karibuni ist ein „Kind“ des Arbeitskreises Leben (AKL) und des Arbeitskreises Asyl. Sie vereint die Anliegen beider, indem sich die Mitglieder besonders den traumatisierten Flüchtlingen annehmen und sie im Alltag begleiten. Derzeit sind es neun Frauen, die jeweils eine Einzelperson oder eine Familie begleiten. Jede nur einen Fall, denn die Begleitung kann sehr zeitaufwendig sein.

Vor zehn Jahren brachte Uli Bürger vom Sozialen Dienst der Stadt Barbara Dürr und Lore Hofmann zusammen. Daraus entstand die Idee zu Karibuni: mit Ehrenamtlichen die Flüchtlinge begleiten. Denn der AKL war nicht eingestellt auf die teils schwer traumatisierten und suizidgefährdeten Menschen von überall auf der Welt.


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