Nürtingen

Von Peru berichtet

16.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NT-ZIZISHAUSEN (us). Hübsch hatten Birgit Geffers, Gisela Gold und Gabi Nestel die Kaffeetafel für den Seniorennachmittag im Saal der „Linde“ gedeckt. Als Einstimmung auf den zweiten Teil des Nachmittags nach der Kaffeetafel las Pfarrer Bordon ein Gebet aus Lateinamerika vor, in dem vom Gehen und der Hinwendung zu Gott die Rede ist. Für die Passionszeit wünschte Bordon den Senioren, immer die Mitte zu spüren. Als Hannelore Zimmermann ging die Enkelin des in altpietistischen Kreisen bekannten Zizishäuser Bürgers Ernst Schöll im Auftrag der Deutschen Missionsgemeinschaft im Jahr 1999 nach dem vorwiegend katholischen Peru. Bei den Zizishäuser Senioren berichtete sie – sie hat inzwischen geheiratet und heißt Göttert – in Wort und Bild über ihre Missionstätigkeit im Gebiet der Kordilleren und über Land und Leute. Ihre interessanten Ausführungen leitete sie mit einem Geräuschequiz ein. In Peru gibt es drei Klimazonen von der Pazifikküste bis in die Höhe von fast 7000 Meter. In diesem armen Land in der Zone um die 1000 Meter müssen die Buben Wasser holen, Vieh hüten, Feuerholz beschaffen, während die Mädchen Kinder zu hüten und den Müttern im Haushalt zu helfen haben. Aufgabe der Missionarin Zimmermann war es, den Kindern eine Beziehung zu Gott beizubringen. In diese Bibelarbeit mit den Kindern schloss Missionarin Zimmermann auch deren Eltern ein, denn „Kinder müssen Familie haben“ sagte sie, was aber nicht nur für Peru gilt. Mit einem Lied in Ketschua-Sprache, das bald auch alle Seniorinnen mitsingen konnten, beendete Hannelore Göttert ihr sehr interessantes Referat.

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