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Nürtingen

Vom Blitz getroffen

22.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Dass ein Magnet, der durch eine Spule aus Kupferdraht bewegt wird, Strom erzeugt, ist für uns heute schon fast Normalität. Generatoren in Kraftwerken funktionieren nach diesem Prinzip, egal ob sie durch Wind, Wasser oder gar Kernkraft angetrieben werden. Das Funktionsprinzip der „Elektromagnetischen Induktion“ hat ein Mann entdeckt, der heute vor 220 Jahren geboren wurden: Michael Faraday.

Der Wissenschaftler erblickte am 22. September 1791 im englischen Newington das Licht der Welt. Der gelernte Buchbinder avancierte zu einem der fleißigsten Experimentalforscher seiner Zeit: Gut 30 000 wissenschaftliche Versuche gehen auf seine Rechnung. Ihm gelang als Erstem die Verflüssigung von Chlor und anderen Stoffen. Faraday wies nach, dass die Aggregatzustände „fest“, flüssig“ und „gasförmig“ ineinander überführbar waren. Er widerlegte damit die herrschende Lehre, die Stoffe in feste Kategorien einteilte.

Beim Experimentieren mit Leuchtgaskannen entdeckte er eine neue Kohlenwasserstoffverbindung, das Benzol. Weiter erforschte er die Elektrolyse und den Einfluss von Isolatoren.


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