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„Viele sind erstaunt, was diese Menschen können“

03.12.2014, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung spricht die Vorsitzende der Lebenshilfe über Bedürfnisse und Forderungen

Heute, am 3. Dezember, ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Aus diesem Anlass sprachen wir mit Bärbel Kehl-Maurer, Vorsitzende der Lebenshilfe Kirchheim sowie Mitglied im Landes- und im Bundesvorstand, über den Alltag von Behinderten.

Frau Kehl-Maurer, kann man alle Menschen mit Behinderung über einen Kamm scheren? Unter ihnen gibt es doch eine größere Vielfalt als unter nichtbehinderten Menschen, ein Rollstuhlfahrer lässt sich doch nicht mit einem Blinden oder einem geistig Behinderten vergleichen?

Letztendlich haben sie alle eines gemeinsam: sie wollen Teil der Gesellschaft sein, dabei braucht der eine etwas mehr, der andere etwas weniger Unterstützung beziehungsweise benötigen sie unterschiedliche Unterstützung. An diesen Menschen wird die Vielfalt der Gesellschaft doch erst deutlich. Sie alle brauchen Unterstützung, um so selbstbestimmt und selbstständig wie möglich zu leben. Das Sozialministerium hat gerade gemeinsam mit dem Städte- und Landkreistag eine landesweite Aktion gestartet, durch die der Inklusionsgedanke verankert werden soll. Denn Inklusion geht alle an: Jemand, der nicht gut hört, braucht Hilfe, um ein Konzert verstehen zu können und ein Mensch mit geistiger Behinderung braucht Anleitung und Erläuterung, um dem Konzert folgen zu können.


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