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„Viel Hirnschmalz drin“

23.11.2011, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ab 1. Januar gelten im Kreis neue Mietobergrenzen für Sozialhilfeempfänger

Im Kreis Esslingen gibt es ab 1. Januar neue Mietobergrenzen für Menschen, die Sozialhilfe beziehen. Den neuen Sätzen stimmte der Sozialausschuss des Kreistags nunmehr zu.

Das Sozialgericht Stuttgart hatte im Juli 2010 ein schlüssiges Konzept für diese Sätze verlangt. Angelehnt an Urteile des Bundessozialgerichtes wird dabei verlangt, den Standard der Wohnungen zu definieren, nach Größe der Wohnungen zu unterscheiden und auch die Grundlagen der Erhebung und Berechnung nachvollziehbar zu machen.

Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung mussten daraufhin ganz schön viel tüfteln. „Das war mehr als nur eine Fleißarbeit, da ist viel Hirnschmalz mit hineingeflossen“, gab es ein Lob von Landrat Heinz Eininger. Man habe nirgends abschreiben können und stattdessen Wohnungsanzeigen ausgewertet und Vermieter befragt. Und danach für jede Gemeinde des Kreises die Obergrenzen festgelegt. 21 verschiedene Werte wurden dabei laut Sozialdezernent Dieter Krug ermittelt.

Nicolas Fink (SPD) fand es da „aller Ehren Wert“, dass im Landratsamt das Thema selbst bearbeitet worden sei und man nicht einem externen Büro diese Aufgabe übertragen habe. Für Margarete Schick-Häberle (Grüne) war es „richtig, dass die Sozialgerichte das bisherige System gestoppt haben“. Die Situation im Kreis sei nun mal sehr unterschiedlich, dem trage die neue Liste Rechnung.


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