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Nürtingen

Variationen des Hoheliedes

16.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bezirkskirchentag mit Serenadenkonzert in der Lutherkirche

Shir-ha-shirim, das Hohelied Salomos, Canticum canticorum, zu Deutsch das „Lied der Lieder“, wie es Martin Luther genannt hat; es stand am Montag im Mittelpunkt des Themenabends in der Lutherkirche im Rahmen des Bezirkskirchentags.

NÜRTINGEN (bbw). Unter der Leitung von Christian Walter sang der evangelische Kirchenchor Frickenhausen/Tischardt. Der Abend spannte einen Bogen der musikalischen Interpretation des Hoheliedes von Renaissance und Frühbarock – Melchior Franck, Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz – bis hin zu Vertretern der Romantik wie Edvard Grieg.

Der Wechsel von Chorgesang a cappella und Arien in kammermusikalischer Besetzung mit Lydia Kucht, Sopran, Philipp Nicklaus, Tenor, sowie Christian Walter, Violine, wurde um ein weiteres Stilelement ergänzt: durch inszenierte Lesungen von Texten aus dem Hohelied.

Dabei gelang es auf beeindruckende Weise, die Erotik dieser Bibeltexte überzeugend darzustellen. Die erotische Liebe zwischen Mann und Frau, menschliches Liebesglück in seiner schönsten Form liegt diesen biblischen Texten zugrunde. In früheren Jahrhunderten bis in unsere Zeit hinein wurde und wird die Liebe im Hohelied allegorisch als Liebe zwischen Gott und den Menschen gedeutet.


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