Nürtingen

Unterstützung für die Suchtberatungsstelle

29.12.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Nürtinger Innungskrankenkasse (IKK), die Volksbank Kirchheim-Nürtingen und die Nürtinger Zeitung veranstalten die Gesundheitsvorträge der Reihe „Forum am Obertor“. Dabei eingenommene Eintrittsgelder in Höhe von 1000 Euro wurden kürzlich der Psychosozialen Beratungsstelle als Spende überreicht. Diese Einrichtung, die vom Landkreis Esslingen und vom Kreisdiakonieverband getragen wird, kommt Suchtkranken zur Hilfe. „Das Geld soll dort ankommen, wo man es benötigt“, so Roland Schwarz, Geschäftsführer der IKK. Maria Köster-Sommer, Leiterin der Suchtberatung, berichtet, dass die Zahl der Abhängigen in Deutschland bei rund 1,5 Millionen liege. Der Weg in die Sucht sei ein langer und fließender Übergang, der durch alle Schichten gehe. Die Betroffenen seien meist Erwachsene ab 21 Jahren, die den legalen Suchtmitteln ausgeliefert seien. Dabei handele es sich bei den Hilfesuchenden um rund zehn Prozent Spielsüchtige und 90 Prozent Alkoholiker. Der Betrag soll zum einen für die Angehörigen der Suchtkranken verwendet werden. Maria Köster-Sommer: „Diese kommen meist zu kurz. Daher gibt es bei uns auch eine gesonderte Gruppe für die Mitbetroffenen.“ Zum anderen wird das Geld für das jährlich stattfindende Ehemaligentreffen verwendet. Das Bild zeigt von links Roland Schwarz, Christian Fritsche, Geschäftsführer des Senner Verlags, Maria Köster-Sommer und Markus Nothdurft, Regionalleiter der Volksbank. jeb

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