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Nürtingen

„Unsere Landschaft wird sich verändern“

01.06.2011, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stadtwerke-Chef Volkmar Klaußer zur Energie-Wende: „Den doppelten Ausstieg gibt es nicht zum Nulltarif“ – Bei Biogas-Anlage lebt in ihm die Hoffnung noch

Die Wende von der Wende erfordert Planungssicherheit: Davon ist Nürtingens Stadtwerke-Chef Volkmar Klaußer überzeugt. Nach dem Ausstieg aus der Atomenergie müsse daher nicht nur das Ziel beschrieben werden, sondern auch der Weg dorthin. Eins steht für ihn indes auch fest: „Für das Energiekonzept der Zukunft sind wir die richtigen Partner.“

NÜRTINGEN. „Energiepolitik ist was Langfristiges“, ist Klaußer überzeugt. Nachdem die schwarz-gelbe Bundesregierung die Laufzeiten für Atomkraftwerke erst verlängern wollte und jetzt radikal verkürzen möchte, müssten jetzt stabile Verhältnisse her: „Wenn man Deutschlands Energienetze umbauen will, braucht man Kontinuität und Zuverlässigkeit für Investitionen.“ Die Rahmenbedingungen müssten auch nach der nächsten Bundestagswahl Bestand haben.

Beim Umbau von der zentralen auf die dezentrale Energieversorgung gelte es sicherzustellen, dass Investitionen auch erfolgen könnten. Und für das dezentrale Element des neuen Energiekonzepts sind aus seiner Sicht eben die Stadtwerke in ganz Deutschland geeignet wie sonst niemand: „Wir sind die Versorger vor Ort.“


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