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Nürtingen

UNESCO-Welterbe ist nicht nur für Touristen

10.11.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Abschluss der Vortragsreihe an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt mit Patricia Alberth

NÜRTINGEN (pm). Fachlich versiert und anschaulich hat die öffentliche Vortragsreihe „UNESCO-Welterbe – die Herausforderungen des Bewahrens“ an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) ihren Abschluss gefunden. Im Rahmen des Studiums generale hatten im Laufe der vergangenen Wochen Wissenschaftler aus ganz Deutschland über ihren Fachbereich zum Thema Welterbe referiert, angefangen beim Chorsingen als immaterielles Kulturgut bis hin zum Umgang mit geologischem Erbe.

Patricia Alberth fasste bei der Abschlussveranstaltung am Standort der Hochschule in Geislingen nicht nur die wichtigsten Punkte zusammen, sondern setzte auch eigene Akzente bei den Themen Management und Vermittlung von Welterbe. „UNESCO-Welterbe ist ein Instrument der Völkerverständigung und der internationalen Zusammenarbeit“, so der Appell der Expertin.

Es bringe zwar Touristen und damit Einnahmen, aber sei nicht nur dafür da. Der Schutz der Güter mit außergewöhnlichem universellem Wert müsse im Vordergrund stehen. „Was wir heute kaputt machen, kann kein Tourismusmagnet werden oder bleiben.“

Alberth leitet seit 2013 das Zentrum Welterbe Bamberg. Sie plädierte dafür, den Kenntnisstand in der Öffentlichkeit zu erhöhen: Wo liegen die Unterschiede zwischen Kultur- und Naturerbe? Warum sind die Stätten schützenswert?


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