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Umleitung

20.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Das Schicksal des Aralsees ist ein trauriges. Seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts hat er 90 Prozent seines Wasservolumens verloren. Um dem abzuhelfen hatte Stalin, dem auch noch viele andere schlechte Eigenschaften nachzusagen sind, den Größenwahn, die Fließrichtung der beiden Flüsse Ob und Jenissei umzukehren, um die Trockengebiete um den Aralsee und das Kaspische Meer durch Bewässerung landwirtschaftlich nutzbar zu machen.

Der Ob ist mit 3650 Kilometern Länge einer der größten Flüsse der Erde, der Jenissei steht ihm mit 3412 Kilometern kaum nach. Zu Stalins Missfallen münden beide Flüsse ins Eismeer, anstatt Steppen im Süden zu wässern. Deshalb wurde „Der Große Stalinsche Plan zur Umgestaltung der Natur“, auch Dawydow-Plan genannt, ersonnen. Er wurde 1950 verkündet und erst 1986 aufgegeben, als man einsah, dass weder Kosten noch Folgen abzuschätzen waren.

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