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Tödliche Freude

07.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Man sieht es auf allen Kanälen in den Nachrichten: In Libyen und anderen Krisengebieten ballern die Menschen nach Erfolgen auf dem Schlachtfeld vor Freude in die Luft. Doch sind diese Schüsse eigentlich gefährlich? Richten die feiernden Freiheitskämpfer mit ihren MG-Salven Schaden an oder nicht?

Freudenschüsse sind im Nahen Osten und in der Türkei durchaus üblich. Bei Hochzeiten und Familienfeiern wird regelmäßig vor Freude geschossen – egal ob mit der Kleinkaliberpistole oder der Kalaschnikow. Traditionen wollen eben gepflegt werden. Dass dabei mit scharfer Munition geschossen wird ist eine Frage der Ehre. Platzpatronen sind schließlich nur was für Paradeformationen.

Pech ist nur, wenn die Feiernden die Kontrolle über ihre Sturmgewehre verlieren. So geschehen vor einem Jahr in Anatolien. Dort entglitt einem Bräutigam die AK-47. Statt in die Luft, flogen die Kugeln in die Menge – mit tödlichem Ausgang. Sein Vater und zwei Tanten starben.


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