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Nürtingen

"Streuobstwiesen gehen den Bach runter"

23.02.2008, Von Oliver Rothe — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Streuobstwiesen gehen den Bach runter

Studie der HfWU: Streuobstwiesen im Land in schlechtem Zustand Es besteht Handlungsbedarf

NÜRTINGEN. Die Streuobstwiesen in Baden-Württemberg sind zum Teil in einem erschreckenden Zustand. Zu diesem Fazit kommen Studierende der Landschaftsplanung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) in einer Studie, die sie am Donnerstag vorstellten. Dabei wurde auch deutlich, dass in der heutigen Zeit nur noch wenig Interesse an der Nutzung von Streuobstwiesen besteht.

Die neun Studierenden mit ihrem Projektleiter Professor Dr. Christian Küpfer hatten insgesamt neun Gebiete am Albtrauf, am südlichen Oberrhein sowie in der Region Stuttgart untersucht. Mit alles in allem etwa 300 Hektar, über 20000 Bäumen und fast 1600 Parzellen machen die Gebiete etwa 0,2 Prozent des Streuobstbestandes im Land aus. Bei einer Befragung in den untersuchten Gemeinden stellte sich heraus, dass 68 Prozent der Streuobstwiesenbenutzer ihre Wiese nur zum Erhalt des Erbes weiterhin unterhalten, etwa die Hälfte tut dies aus Gründen des Naturschutzes und gerade einmal neun Prozent geben an, ihre Obstbaumwiese aus Verdienstgründen zu bewirtschaften. Ebenso wurde deutlich, dass es an Nachwuchs fehlt, der sich um die Wiesen kümmert der Großteil der Wiesenbesitzer ist über 45 Jahre alt.


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