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Nürtingen

Strategie für das knappe Gut Bauland

30.03.2017, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Gemeinderat beschließt Konzept zur Entwicklung von bebaubaren Flächen – Prognosen reichen bis in das Jahr 2035

Weit in die Zukunft blickte am Dienstagabend Susanne Schreiber, die Leiterin des Nürtinger Stadtplanungs- und Umweltamtes, als sie im Gemeinderat die Baulandentwicklungsstrategie vorstellte. Dabei betonte sie: „Die Innenentwicklung muss Vorrang vor der Entwicklung neuer Flächen im Außenbereich haben.“ Das verlange nicht zuletzt die Regionalplanung.

Flächen im Nürtinger Gebiet Rudolfshalde entlang der Säerstraße (Bild) zählen zum größten Baulandpotenzial. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Das Planungsamt legte der umfangreichen Arbeit Statistiken und Prognosen des Landes und der Regionalplanung zugrunde, die bis in das Jahr 2035 reichen. Die Nürtinger Strategie zeigt Potenziale auf, doch welche Flächen bis dahin tatsächlich zu Bauland entwickelt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So wird eine Rolle spielen, ob und wann sie für die Stadt verfügbar sind und auch, ob die Prognosen bis dahin tatsächlich eintreffen. Schreiber räumte deshalb ein: „Wenn sich Entwicklungen anders darstellen, müssen wir flexibel reagieren.“

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