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Nürtingen

Stimme der Bürger

29.10.2011, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wer im OB-Wahlkampf punkten wollte, versprach mehr Bürgerbeteiligung, der Amtsinhaber räumte seine Defizite auf diesem Gebiet ein und versprach hoch und heilig, Volkes Stimme mehr Gewicht zu geben. Am Donnerstag hätte die Chance bestanden, an der Gestaltung der Innenstadt aktiv mitzuwirken, doch nur wenige Nürtinger nahmen sie wahr.

Woran lag’s? Trauen die Nürtinger der Bürgerbeteiligung nicht mehr über den Weg, seit die Ergebnisse des Runden Tisches zum Wörth-Areal übergangen wurden? Oder gehören jene, die stets laut die Stimme nach mehr Bürgerbeteiligung erheben, zu denen, die lieber im eigenen Hinterhof etwas verhindern wollen, als konstruktiv an einer Sache mitzuwirken? Wenn sich die Bewohner der Innenstadt nicht lauter zu Wort melden, wiegen die Stimmen von Werbering und Citymarketing schwerer. Beide halten unverständlicherweise an den Parkplätzen entlang der Straßen fest, obwohl inzwischen rund um die Innenstadt jede Menge Parkhäuser stehen.

Während in anderen Städten eine autofreie Fußgängerzone Priorität hat, klammern sich die Nürtinger Geschäftsleute an die Stellplätze vor ihren Geschäften und verlangen sogar, dass die Anwohner mit Parkausweis am Samstag dafür bezahlen. Sinnvoller wäre, alleine den Anwohnern noch das Parken an ihren Wohnungen zu gestatten und den Besucherverkehr in die Parkhäuser zu lenken.


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