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Nürtingen

Stadtwerke beteiligen sich an Kraftwerk

25.07.2008, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stadtwerke beteiligen sich an Kraftwerk

Stadträte von Nürtinger Liste/Grüne sehen den Bau eines Steinkohlekraftwerks im Widerspruch zu den Klimazielen der Bundesregierung

NÜRTINGEN. Die Nürtinger Stadtwerke beteiligen sich am Bau eines Kraftwerks in Brunsbüttel. Stadtwerkechef Klaußer erläuterte am Dienstag in der Gemeinderatssitzung Gründe, die für eine Beteiligung sprechen und die Stadtwerke ein Stück weit unabhängiger von den Preissteigerungen auf dem Strommarkt machen. Investieren wollen die Stadtwerke aber nicht nur in ein Steinkohlekraftwerk, es gibt darüber hinaus Überlegungen im Bereich regenerativer Energien. Das Ziel ist ein Energiemix.

Die Südweststrom – Südwestdeutsche Stromhandelsgesellschaft wurde 1999 von 30 Stadtwerken aus Baden-Württemberg und Bayern gegründet. Ein Ableger ist die Kraftwerksentwicklungsgesellschaft, an der sich die Stadtwerke Nürtingen, so ein Beschluss des Aufsichtsrates von Ende Juni, mit einem Megawatt beteiligen.

Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie und der Stilllegung zahlreicher veralteter Kraftwerke werde das Angebot an Energie verringert und es sei zumindest strittig, ob regenerative Energien diese Lücke schließen könnten, so Volkmar Klaußer. Darüber hinaus verfüge ein neues Kraftwerk über einen höheren Wirkungsgrad, sodass die variablen Kosten im Vergleich zu Altkraftwerken günstiger seien. Dieser Vorteil wachse mit steigenden Rohstoff- und CO2-Preisen.


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