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Nürtingen

Sie fanden eine neue Heimat in Nürtingen

24.12.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Seit 65 Jahren sind Werner und Irmgard Umbach miteinander verheiratet. Kennengelernt haben sich beide in Breslau, wo sie Medizin studierten und ihr Staatsexamen absolvierten. Noch im Kriegsjahr 1944 heirateten sie und wurden kurz darauf durch die Wirren des Krieges getrennt. Irmgard Umbach flüchtete aus dem eingeschlossenen Breslau und kam schließlich nach Nürtingen, wo ihre Schwiegermutter bereits im Jahr 1939 ein Haus gekauft hatte. In diesem Haus lebt das Ehepaar heute noch. Werner Umbach geriet im Frühjahr 1945 auf der Flucht vor der Roten Armee in russische Gefangenschaft. Indes versuchte Irmgard Umbach in den schwierigen Nachkriegsjahren, sich und ihre Familie zu ernähren. Im Dezember 1947 wurde Werner Umbach schließlich aus der Gefangenschaft entlassen und kehrte zu seiner Frau zurück. Im Jahr darauf trat Irmgard Umbach eine Stelle in der Inneren Medizin des Olgahospital in Stuttgart an. Sie arbeitete dort zehn Jahre lang als Ärztin, bis sie 1958 ins Nürtinger Kreiskrankenhaus wechselte. Dort praktizierte sie noch bis 1983. Ihr Mann betrieb ab 1956 eine Praxis für Allgemeinmedizin, die er bis zu seinem Ruhestand 1987 führte. Beide lesen sehr gerne und hören viel klassische Musik. Noch bis vor einiger Zeit hat Werner Umbach Klavier gespielt. Mittlerweile geht er jedoch nur noch seinem anderen Hobby, dem Schachspielen, nach. Die Nürtinger Zeitung gratuliert den Jubilaren zur Eisernen Hochzeit. ste


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