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Nürtingen

Schrecken mit Ende

28.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) Es ist vorbei. Das Ende der Kalaschnikow ist besiegelt. Das legendäre Sturmgewehr hat seinen Hauptabnehmer verloren: Die russische Armee teilte mit, sie wolle künftig modernere Waffen ordern.

Auch wenn man kein Waffennarr ist, kennt man dieses Gewehr: die Awtomat Kalaschnikowa aus dem Jahr 1947. Irgendwo hat man sie schon mal gesehen. Egal ob in echt, in den Nachrichten oder in einem Hollywood-Actionstreifen. Mit 100 Millionen offiziell verkauften Exemplaren ist sie vermutlich die größte Massenvernichtungswaffe aller Zeiten.

Kein Schurkenstaat und kein Terrorist kommt ohne dieses Schießeisen aus. Egal ob Kindersoldaten im Kongo, Taliban in Afghanistan oder Piraten am Horn von Afrika – überall, wo das Leid groß ist, ist die AK-47 nicht weit. Kann man einem derartigen Symbol für das Schlechte wirklich einfach so die Lichter auspusten? Man kann.

Ob dadurch das Unheil gemindert wird, bleibt fraglich. Denn wenn die russische Armee damit beginnt, ihre alten Knarren auszumustern, stürzen sich mit Sicherheit allerlei Nachwuchs-Diktatoren, selbsternannte Freiheitskämpfer und Drogenbarone mit großem Elan auf die Restposten aus Russland.

Aber noch jemand könnte der Nutznießer des Endes dieses Schreckens sein: deutsche Waffenhersteller.


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