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Nürtingen

Sanierungsarbeiten im Amtsgericht vor dem Abschluss

20.08.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mehr als eineinhalb Jahre dauert die energetische und brandschutztechnische Sanierung des Amtsgerichts Nürtingen bereits an. Jetzt ist ein Ende der Renovierungsarbeiten in Sicht. Am Dienstag wurden die drei Container vor dem Gebäude an der Kreuzung Steinengrabenstraße/Neuffener Straße abtransportiert. Seit Beginn der Arbeiten wurden hier Verhandlungen des Familien- und des Zivilgerichts geführt. Die anfängliche Befürchtung, die Sitzungen in den Containern könnten durch den Verkehrslärm gestört werden, bewahrheitete sich nicht: „Es war durchaus angenehm und relativ leise. Jedenfalls viel angenehmer als im Gebäude während der Arbeiten“, erinnert sich Pressesprecherin Ingeborg Fortunat. Mittlerweile sind die Sitzungssäle im Gebäude wieder freigegeben. „Allerdings werden von nun an nur das Erdgeschoss und die erste Etage für die Öffentlichkeit zugänglich sein“, so Fortunat. Die weiteren Stockwerke seien für Außenstehende nur noch in Begleitung von Mitarbeitern erreichbar. Auch die 18 Mitarbeiter, die während der Sanierung in eine provisorische Außenstelle des Amtsgerichts in der Max-Eyth-Straße umziehen mussten, konnten bereits wieder an ihren üblichen Arbeitsplatz zurückkehren. Neben einem neuen behindertengerechten Aufzug und neuen sanitären Anlagen wurden im Gebäude der Brandschutz und die Isolierung verbessert. „Außerdem haben wir neue elektrische Schließanlagen bekommen und die vorher offene Treppe wurde eingehaust“, ergänzt Fortunat. Abgeschlossen seien die Arbeiten allerdings noch nicht: „Die Elektriker müssen noch einige Arbeiten im Haus erledigen“, so die Pressesprecherin. Diese könnten noch zwei Monate andauern. Zu Beginn der Bauphase rechnete man mit der Fertigstellung bis zum April dieses Jahres. Wieso genau sich der Bauprozess in die Länge zieht, konnte bis Redaktionsschluss niemand im zuständigen Amt für Vermögen und Bau in Ludwigsburg beantworten – ebenso wenig wie die Frage, ob die Arbeiten mehr als die geplanten 3,5 Millionen Euro erfordern würden. mke/Foto: Einsele

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