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Sag mir wo die Bienen sind

10.03.2018, Von Frederic Feicht — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Pestizide und Flächenversiegelung gefährden die Artenvielfalt bei Wildbienen – Trend zur Hobby-Imkerei steigt an

Gehört das Honigbrötchen zum Frühstück schon bald der Vergangenheit an? Und womöglich auch die Apfelstückchen im Müsli? Das Artensterben bei Insekten macht auch vor den Bienen nicht halt. Doch betrifft es weniger die Honigbiene, sondern vor allem Wildbienenarten. Über die Ursachen und die Folgen des Bienensterbens sprachen wir mit zwei Experten.

Jetzt im Frühjahr werden die Bienen wieder aktiv. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Bienen sind für das Ökosystem unverzichtbar. Gebe es sie nicht mehr, würde rund ein Drittel unseres Nahrungsangebots wegfallen, sagt der Bienensachverständige des Bezirksimkervereins Nürtingen, Rainer Blubacher. Nicht nur als Bestäuber werden die Bienen von vielen Pflanzenarten benötigt, auch darf nicht vergessen werden, dass die Bienen am Beginn der Nahrungskette stehen. „Wenn das erste Glied der Kette wegfällt, hat das Konsequenzen bis an deren Ende“, so Blubacher.

Biene ist nicht gleich Biene


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