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Nürtingen

Sachlichkeit schließt Ethik nicht aus

21.10.2008, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sachlichkeit schließt Ethik nicht aus

Volkshochschule übt „Meinungsbildung im Diskurs“ am Beispiel der Gentechnik – Als Pilotprojekt von der Landesstiftung gefördert

NÜRTINGEN. Die Volkshochschule Nürtingen bietet die Möglichkeit, sich vielerlei Wissen anzueignen. Wenn es sich um strittige Themen handelt, sollte zum Aneignen jedoch eine fundierte Bewertung hinzukommen. Die „Meinungsbildung im Diskurs“ am Beispiel der grünen Gentechnik ist ein Pilotprojekt der VHS in Zusammenarbeit mit der Nürtinger Hochschule, das der Landesstiftung 16 500 Euro Fördermittel wert ist.

Als reflexive Beratung bezeichnet Professor Dr. Albrecht Müller von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt die Methode, sachbezogene und ethische Aspekte gleichermaßen in Diskussionen und Entscheidungsprozessen zu berücksichtigen. Das soll nicht im abstrakten Raum geschehen, sondern an einem konkreten Beispiel. Für die Hochschule lag als Thema die Gentechnik wohl nahe, denkt man an die Debatten aus der jüngsten Zeit.

Gesucht wird dafür noch ein sogenannter Fallberichterstatter, der hinsichtlich der Gentechnik in einem Entscheidungskonflikt steckt. „Das könnte ein Landwirt sein, der überlegt, gentechnisch verändertes Futtermittel einzusetzen, oder der Leiter eines Einzelhandelsmarktes, der über seine Produktpalette entscheiden muss, oder auch Vertreter von Landwirtschaftsverbänden oder der Nahrungsmittelindustrie“, gibt Professor Müller einige Beispiele.


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