Nürtingen

Rolle des Hausarzts soll gestärkt werden

15.03.2013, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gesundheitsexperten aus der Region erläutern Konsequenzen aus den neuesten Änderungen im Gesundheitswesen

Die Praxisgebühr sollte ein Steuerungselement sein. Sie sollte Menschen dazu bringen, überflüssige Arztbesuche sein zu lassen. Die Praxis hat gezeigt: Es funktioniert nicht. So wurde die Übergabe des obligatorischen Zehners am Arzttresen zum Jahresbeginn abgeschafft. Das könnte freilich auch ungewünschte Folgen haben. Dazu geben Experten unseren Lesern Auskunft.

Auch weiterhin sollte die Überweisung des Hausarzts am Beginn des Wegs zum Facharzt stehen. aw

Zum Beispiel Dr. Rudolf Handschuh. Der Nürtinger Allgemeinmediziner engagiert sich auch in der Nürtinger Ärzteschaft. Er sagt: „Auch nach dem Wegfall der Praxisgebühr sollte man zuerst zum Hausarzt gehen, und nicht direkt zum Facharzt.“ So könnten die Patienten dazu beitragen, das Gesundheitssystem finanzierbar zu erhalten. Frank Röhm, Chef des Nürtingers Kundencenters der AOK Neckar-Fils, gibt ihm da recht. Er unterstreicht die „Lotsenfunktion“ des Hausarzts. Der Hausarzt weiß, ob der Patient zum Facharzt muss. Und er weiß auch, zu welchem.

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