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Nürtingen

Regionalplan: Stärkerer Blick auf Baulücken

19.07.2008, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtingens Oberbürgermeister Heirich fordert aber Gleichbehandlung gegenüber anderen Regionen – Firma IST Metz meldet Platzbedarf an

NÜRTINGEN. Es wird immer enger zwischen Stuttgart und dem Albtrauf. Dem Flächenfraß ein Ende zu setzen, war proklamiertes Ziel von Ministerpräsident Günther Oettinger. Die Ausweisung von Flächen für Gewerbe und Wohnbebauung ging aber auch in seiner Amtszeit ungebremst weiter. Im Verfahren um den neuen Regionalplan für den Zeitraum bis 2020 scheint sich aber ein Umdenken abzuzeichnen, was prompt viele Gemeinden auf den Plan brachte, die um ihre Entwicklungsmöglichkeiten fürchten. In diesen Chor möchte die Stadt Nürtingen nicht unbedingt einstimmen, doch pocht sie auf Gleichbehandlung mit anderen Regionen.

Zum Entwurf des Regionalplans, beschlossen von der Regionalversammlung im Februar dieses Jahres, können die Städte und Gemeinden im Rahmen der Beteiligung Stellung beziehen. Das tat nun auch der Nürtinger Gemeinderat in seiner letzten Sitzung. Der Plan macht Vorgaben zu Siedlungsschwerpunkten mit Wohnbebauung, Gewerbe und Handel, zu Freiräumen wie regionalen Grünzügen und Landschafts-, Natur- und Wasserschutzgebieten oder Nutzflächen für Landwirtschaft und Forst und zu Trassen für die Infrastruktur. Auf dieser Grundlage werden künftige Flächennutzungspläne aufgestellt.


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