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Putzen macht krank

06.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Putzmuffel haben es schon immer gewusst: es kann nicht gesund sein, in unnatürlicher Haltung Schrubber und Staubsauger in die hintersten Winkel zu stoßen, sich mit hochgiftigen Putz-Chemikalien die Hände zu verätzen oder in halsbrecherischer Akrobatik den Schmutz auf Schränken und Fenstern niederzukämpfen. Nein, man sollte Staub nicht überall dort aufwirbeln, wo er sich gerade in Ruhe niedergelassen hat, das wissen alle, die eine Ausrede dafür brauchen, nicht ständig mit dem Lappen bewehrt durch die Wohnung zu laufen.

Jetzt gibt es endlich eine wissenschaftliche Bestätigung für die These, dass Putzen nicht gesund ist: Die Auswertung einer Krankenkasse ergab, dass die Berufsgruppe der Raumpfleger und Hausratreiniger in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2011 die höchste Anzahl an krankheitsbedingten Fehltagen hatte, nämlich elfeinhalb. Über ein Drittel der Profi-Putzer litt an Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie Erkrankungen des Bindegewebes, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle oder Arthrose. Das ist doppelt so viel wie der Durchschnitt der Versicherten.


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