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Nürtingen

Ohne staatliche Strukturen keinen Frieden

22.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Roth referierte im Rahmen der Friedenswochen

NÜRTINGEN (we). Eigentlich war das Fragezeichen im Motto des Abends gar nicht nötig: „Frieden durch Entwicklung?“ – daran gab es für die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Roth keinen Zweifel. Die Frage lautet für sie: Wie muss die Hilfe zur Entwicklung aussehen? Ihr Vortrag – eingeladen hatte die Nürtinger SPD – stieß im Rahmen der Nürtinger Friedenswochen auf reges Interesse.

Frieden und Entwicklung sind für Karin Roth, die seit 2009 Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Bundestags ist, zwei Seiten einer Medaille. Deshalb ist es für sie wichtig, dass der Schwerpunkt der entwicklungspolitischen Arbeit auf die sogenannten LDC-Staaten, die „Least Developed Countries“, gelegt wird. Das sind die Staaten, die am wenigsten entwickelt sind, deren Strukturen also unterentwickelt sind und in denen viele Menschen nicht genügend zu essen haben. Diese Länder seien auch so schwach, dass sie ihre Rohstoffe nicht managen können, weil sie korrupte Regierungen haben. Damit fehlt ihnen aber auch das Kapital, um staatliche Strukturen aufbauen zu können.


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