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Nürtinger Richter das Opfer einer Intrige?

07.10.2008, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Richter das Opfer einer Intrige?

Prozess gegen Amtsrichter Irmler hat begonnen – Ihm werden Urkundenfälschung, Rechtsbeugung und Freiheitsberaubung vorgeworfen

STUTTGART. Gestern begann vor dem Stuttgarter Landgericht der Prozess gegen den Nürtinger Amtsrichter Michael Irmler. Die Liste der ihm von Staatsanwältin Susanne Dathe vorgeworfenen Taten ist lang. In 62 Fällen wird ihm Rechtsbeugung vorgeworfen, dazu kommen Urkundenfälschung und Freiheitsberaubung, sodass insgesamt 73 Anklagepunkte zusammenkommen.

Irmler soll sich nicht, wie vorgeschrieben, einen persönlichen Eindruck von den Betroffenen verschafft, sondern die Gesprächsprotokolle fingiert haben, um mehr Freizeit zu bekommen. Bemerkt wurde das, da acht Personen zum angeblichen Gesprächstermin bereits verstorben waren. Hatte Irmler während seiner zweiwöchigen Untersuchungshaft noch zahlreiche der Vorwürfe eingeräumt und das Vernehmungsprotokoll eigenhändig unterschrieben, war davon gestern nicht mehr die Rede.


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