Nürtingen

Nürtinger Gemeinderat inspizierte Felder in Tachenhausen

03.07.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Es ist schon gute Tradition, dass der Nürtinger Gemeinderat einmal im Jahr das Hofgut Tachenhausen besucht. Das Anwesen wird von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) geführt und gehört der Stadt Nürtingen. Oberbürgermeister Otmar Heirich (zweite Reihe rechts) und HfWU-Rektor Professor Dr. Andreas Frey (links daneben) begrüßten die Stadträte und begaben sich dann gemeinsam mit dem Traktor auf die Runde über die Felder. Professor Dr. Carola Pekrun übernahm die fachliche Führung. Insgesamt 120 Hektar Nutzfläche bewirtschaften die Agrarforscher in Tachenhausen und im Jungborn im Nürtinger Tiefenbachtal. Erforscht werden unter anderem konservierender Ackerbau und Anbausysteme mit wenig Bodenbearbeitung. „Das ist sinnvoll, denn ein wenig bearbeiteter Boden trotzt starken Wetterveränderungen“, sagt Pekrun. Die Forschung beschäftigt sich auch mit nachhaltiger Landwirtschaft und mit dem Tierschutz. Dabei können Tiere auch ein Problem sein, regelmäßig suchen Wildschweine die Felder heim und die Hasen mögen die Sojapflanzen sehr. Bei manchen ist die HfWU immer noch als Gen-Hochschule verrufen. „Das Thema ist erledigt, da wehren wir uns dagegen“, so Pekrun, „in ganz Deutschland werden keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut, auch nicht zu Versuchszwecken.“ Am Ende der Rundfahrt führte Gärtnermeister Joachim Teeuwen die Räte durch den Versuchsgarten des Hofguts. jh

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