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Nürtingen

Nürtingens jüngste Gitarristen begeisterten gestern in der Kreuzkirche

31.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Seit gestern Abend geben sich die echten Stars der klassischen Gitarre in der Nürtinger Kreuzkirche ein Stelldichein. Am Vormittag aber gehörte die Bühne in Nürtingens Kulturtempel ganz den jüngsten Gitarristen Nürtingens – und die beinahe 50 Eleven aus den sechs Gitarrenklassen der Nürtinger Musik- und Jugendkunstschule bewiesen, dass die Stadt stolz auf sie sein kann. Ein großes Lob gebührt aber nicht nur den jungen Künstlern, sondern auch Gabi Ammann, die das Ensemble leitete und auch für die akribische und fleißige Probenarbeit der jungen Saitenkünstler verantwortlich zeichnete. So viele junge Musiker zu einem Ensemble und zu einem stimmigen Klangkörper zu formen, das ist schon eine große Aufgabe. Zumal auch Gitarristen mit von der Partie waren, die im ersten Jahr das Instrument lernen. Nur auf das Wetter wollte das Team nicht vertrauen, und so rückte man vom ursprünglichen Plan eines Konzerts vor der Kreuzkirche ab. Dafür wurden die Musiker und ihre zahlreichen Zuhörer von der tollen Akustik in der Kirche, die auch die Profis regelmäßig loben, verwöhnt. Los ging’s mit dem „Rentnerboogie“ – vielleicht ein Ständchen für all die Großeltern im Publikum? Danach mit „Zapateado“ und einem „Flamenco“ ein Ausflug in südliche Gefilde. Der mittelalterliche „Rundtanz“ stellte die große Bandbreite des Ensembles unter Beweis, während „Unter der Brücke“, „Auf dem Weg zum Strand“ und „Summertime“ passend zum Ferienbeginn zu Urlaubsträumen verleiteten. Ein großer Applaus war der verdiente erste Lohn – die jungen Künstler bedankten sich fleißig mit zwei Zugaben, ehe es an das Einlösen des habhafteren Lohns in Gestalt von zwei Kugeln Eis ging. aw/Foto: Holzwarth

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