Anzeige

Nürtingen

"Nürtingen ist ein Negerdorf"

17.10.2008, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag beim Heimatbund: Wie die Hölderlinstadt den Kreissitz an Esslingen verlor

NÜRTINGEN. Es war ein Tauziehen voller dramatischer Höhen und Tiefen. Bei der 1973 abgeschlossenen Kreisreform kämpfte kaum ein anderer Kreis so vehement und leidenschaftlich für den Erhalt des Kreissitzes in der Stadt wie der Kreis Nürtingen. Horst Ansel, Vorsitzender des Nürtinger Heimatbundes, ließ am Montag im Stadtmuseum den hitzigen Streit wiederaufleben.

Ziel der Reform war, so die Landesregierung, die Erhöhung der Leistungskraft der Kreise. Das mochte für manchen Kreis gegolten haben, für den Kreis Nürtingen mit Landrat Dr. Ernst Schaude an der Spitze galt es nicht. Mit seinen 48 Gemeinden war es ein Kreis wie aus einem Guss.

Das Wetterleuchten begann mit einem „Denkmodell“. Das Denkmodell sah auch einen neuen Kreis Esslingen/Nürtingen mit dem Sitz in Esslingen vor. Der Aufschrei in Nürtingen war gewaltig. Aber schon wenige Monate später kam die erste positive Wende für den Kreis Nürtingen. Eine Kommission aus hochrangigen Fachleuten hielt es 1970 für „nicht zwingend geboten“, die zwei Kreise zusammenzulegen. Bei dem starken Wachstum beider Verwaltungseinheiten könnte die Größenordnung für Kreise gesprengt werden.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 16% des Artikels.

Es fehlen 84%



Anzeige

Nürtingen