Nürtingen

Neues bei den Hüftprothesen

27.05.2006, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unfall- und Orthopädische Chirurgie verwendet anderes Verfahren

NÜRTINGEN (la). In der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie in Nürtingen wird jetzt neuerdings auch ein knochenerhaltendes Implantat für das Hüftgelenk verwendet.

Bei herkömmlichen Verfahren zur Operation einer Hüftarthrose wird der Oberschenkelhals durchtrennt, der Hüftkopf entfernt und durch ein Implantat ersetzt, das im Oberschenkelschaft verankert wird. Bei der neuen Methode wird der Kopf des Oberschenkelknochens nicht entfernt, erläutert Dr. Bopp, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie in Nürtingen, sondern in einer knochensparenden Vorgehensweise der Kopf des Oberschenkelknochens nur so weit bearbeitet, dass er mit einer Kappe aus Metall versehen werden kann. Die Methode ist mit der Überkronung eines Zahnes vergleichbar.

Jährlich 700 künstliche Gelenke

Pro Jahr würden in Deutschland 130 000 künstliche Hüftgelenke implantiert. Im Klinikum Kirchheim-Nürtingen würden jährlich etwa 700 künstliche Gelenke an Hüfte, Knie und Schulter eingesetzt. Viele arthrosegeplagte Menschen haben bereits einen längeren Leidensweg hinter sich, bevor sie sich für ein künstliches Gelenk entscheiden.

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