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Nürtingen

Neuer Blickwinkel auf Tschernobyl

26.11.2011, Von Marian Reuss — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Münchner Strahlenbiologe Edmund Lengfelder arbeitete in der Kreuzkirche die Geschehnisse der Nuklearkatastrophe auf

25 Jahre ist es her, dass es zum Super-GAU im Kernkraftwerk Tschernobyl kam. Durch den Unfall im japanischen Fukushima im März rückten die Gefahren der Atomenergie erneut in den Fokus der Öffentlichkeit. Am Donnerstag sprach der Strahlenbiologe Professor Dr. Edmund Lengfelder zu diesem Thema in der Nürtinger Kreuzkirche.

NÜRTINGEN. „Die Gefahr eines Atomkrieges ist auch heute noch aktuell“, sagte Dr. Erwin Müller, Mitglied der „Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkrieges“ (IPPNW), zu Beginn der Veranstaltung. Denn heute sei die Zahl der Staaten mit Atomwaffen größer als 1986, im Gründungsjahr der IPPNW. Rund 70 Interessierte waren in die Kreuzkirche gekommen, um Edmund Lengfelders Einschätzung der Spätfolgen des Super-GAUs in Tschernobyl zu hören.

Oberbürgermeister Otmar Heirich sprach als Mitglied der Organisation „Bürgermeister für den Frieden“ und verdeutlichte die Aktualität dieses Themas: „Wir müssen gar nicht zwischen militärischer und wirtschaftlicher Nutzung einer Energieart unterscheiden, die nicht vollständig kontrollierbar ist.“ Diese Veranstaltung solle dazu dienen, die Gefahr der Atomenergie deutlich zu machen, so Heirich.


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