Anzeige

Nürtingen

Mit Handschuhen, Gas und Styropor

17.01.2012, Von Alexander Thomys — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf dem Nürtinger Wochenmarkt trotzen die Beschicker der winterlichen Kälte mit teils bewährten, teils aber auch kreativen Ideen

Den meisten Leuten reicht das Freikratzen von frostigen Autoscheiben, um genug von winterlicher Kälte zu haben. Die Beschicker des Nürtinger Wochenmarktes haben es da schwerer: Sie müssen den halben Tag bei eisigem Wind und niedrigen Temperaturen aushalten. Dazu haben sie durchaus Mittel und Wege gefunden.

NÜRTINGEN. Dick eingepackt trotzen die meisten Marktbeschicker jeden Donnerstag und Samstag den niedrigen Temperaturen. „Man muss sich eben warm anziehen, wie eine Zwiebel“, erzählt Lore Gänzle vom gleichnamigen Hofverkauf. Die 72-Jährige hat allerdings schon ganz andere Winter erlebt, schließlich verkauft sie schon seit 35 Jahren Obst und Gemüse an die Nürtinger. Da ist es in diesem Jahr bisher noch vergleichsweise mild. Mit den modernen Zeiten gibt es zugleich mehr Möglichkeiten, sich der Kälte zu erwehren: In Gänzles an den Seiten offenem Stand sorgt ein gasbetriebener Heizstrahler zumindest für einen kleinen warmen Luftstrom, in den sie bei jeder Gelegenheit die Hände hält. „Wenn die Hände warm sind, ist alles andere nur halb so schlimm“, sagt Gänzle, und fügt hinzu: „Man braucht schon Idealismus, um als Marktbeschicker zu arbeiten.“


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 24% des Artikels.

Es fehlen 76%



Anzeige

Nürtingen