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Messerstiche im Verfolgungswahn

28.09.2018, Von Bernd Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

27-Jähriger aus Neckarhausen wird in Psychiatrie eingewiesen – Krankheitsbedingt nicht schuldfähig

NT-NECKARHAUSEN. Der 27-jährige Messerstecher aus Neckarhausen ist für den versuchten Totschlag an einem Zimmergenossen in der Flüchtlingsunterkunft krankheitsbedingt nicht schuldfähig. So entschied gestern am Stuttgarter Landgericht die Schwurgerichtskammer und verfügte, dass der Mann zur Sicherung der Allgemeinheit in eine geschlossene psychiatrische Klinik untergebracht wird. Er leidet an einer akuten Wahnkrankheit.

Die Messerattacke vom 15. März dieses Jahres in der Flüchtlingsunterkunft in Neckarhausen auf den im selben Zimmer wohnhaften Mann verübte der Beschuldigte nach den richterlichen Feststellungen in der wahnhaften Annahme, der Mann habe die Absicht, ihn umzubringen. Er nahm ein Küchenmesser mit acht Zentimeter langer Klinge und stach dem im Bett liegenden und daher arg- und wehrlosen Opfer erst einmal wuchtig in den Hinterkopf. Dabei fügte er ihm schwere Verletzungen zu. Danach folgten weitere Messerstiche in die Schulter des Opfers und den Nacken sowie in die Arme. Der Verletzte wehrte sich mit einer Tischplatte. Der Angeklagte flüchtete.


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