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Nürtingen

Menschen in Ecuador brauchen Hilfe

13.05.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Initiativkreis El Laurel berichtet über die Lage vor Ort nach dem schweren Erdbeben

(pm) Von dem Erdbeben im April wurden auch die Menschen von El Laurel und Umgebung überrascht und stürzten auf die Straßen. Obwohl im Hinterland der betroffenen Millionenstadt Guayaquil gelegen, waren die Erdstöße deutlich wahrzunehmen, ebenfalls die vielen Nachbeben, die für erneute Angst und Unsicherheit sorgten.

Der Ansprechpartner des Nürtinger Initiativkreises El Laurel vor Ort, Pfarrer Lothar Zagst, berichtete, in den ihm anvertrauten Dörfern seien keine Toten, Vermissten und Schwerverletzte zu beklagen. Dem schwersten Beben seit 25 Jahren fielen über 650 Menschen zum Opfer, Tausende wurden verletzt oder sind obdachlos. Große Teile der Küstenregion und die dortige Infrastruktur, vor  allem Brücken, aber auch Wohn-, Schul-, Krankenhäuser stürzten ein oder wurden stark beschädigt. Auch sei die ohnehin marode Strom- und Wasserversorgung betroffen.

Die Hilfsmaßnahmen seien eingeleitet. Auch die Fundacion Hno. Miguel El Laurel (die beruflichen Werkstätten) wurde um Unterstützung gebeten – Wasser, Decken und Grundnahrungsmittel wurden zur Verfügung gestellt. In der Schreinerei wurden auch Särge hergestellt, sodass die Opfer hauptsächlich in den Städten würdevoll bestattet werden konnten. Die wirtschaftliche Lage in Ecuador war schon vor der Katastrophe angespannt.


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