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Nürtingen

„Mein Weg ins Roßdorf“ wurde am Freitag eröffnet

04.12.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor 50 Jahren zogen die ersten Bewohner in das neu erbaute, hoch moderne Roßdorf ein und eine neue Gemeinschaft fing an sich zu bilden. Alle diese Menschen und alle, die seitdem gekommen sind und alle, die noch kommen werden, haben einen sehr persönlichen, individuellen Weg ins Roßdorf hinter sich. Sie sind geprägt durch ihre Herkunft und ihre Geschichte. Das Roßdorf bietet ihnen die Möglichkeit, eine neue Heimat zu finden. Die vom Kreisdiakonieverband im Landkreis Esslingen getragene Ausstellung „Mein Weg ins Roßdorf“ zeichnet exemplarisch den Weg von zehn Roßdorferinnen und Roßdorfern nach. Damit zeigt sich auf der einen Seite, durch welch große Vielfalt das Roßdorf geprägt ist. Auf der anderen Seite wird aber auch deutlich, wie individuell jede einzelne Roßdorferin und jeder Roßdorfer ist. Was das Roßdorf ausmacht, ist jede Bewohnerin und jeder Bewohner mit seiner persönlichen Geschichte. Die Ausstellung, die vom 1. bis zum 15. Dezember im Roßdorfer Ladenzentrum am Dürerplatz zu sehen ist, zeigt ein erstes Ergebnis eines andauernden Prozesses. Es sind Portrait-Plakate von zehn Personen , die im Jubiläumsjahr 2017 in diversen Gesprächen entstanden sind. Das Projekt, welches vom Landesprogramm „Demokratie stärken“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gefördert wird, ist dabei bewusst offen gehalten und es soll die Möglichkeit geben, auch in Zukunft an einem Roßdorfer Lebensgeschichten-Archiv zu arbeiten. Denn eigentlich müsste hier jeder Roßdorfer und jede Roßdorferin ihren Platz haben. pm/Foto: Holzwarth

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