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Mehr Lebensqualität für Schwerstkranke

09.07.2010, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreiskliniken und Krankenkassen schlossen Vertrag, um die spezialisierte palliative Versorgung der Patienten sicherzustellen

In den Wochen vor dem Tod brauchen schwerkranke Menschen intensive Betreuung. Am Donnerstag unterzeichneten die Esslinger Kreiskliniken und Vertreter der Krankenkassen einen Vertrag, der eine spezialisierte ambulante palliative Versorgung (SAPV) im Landkreis sicherstellen soll.

Schmerzen, Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Darmverschluss, Unruhe und Angst oder schwierige Wundversorgung – dies können die beängstigenden Symptome von unheilbar kranken Menschen sein. In der Regel werden sie vom Hausarzt und den ambulanten Pflegediensten versorgt. Reicht diese Betreuung nicht aus, kann künftig auch ein Palliative-Care-Team hinzugezogen werden. Dies ist, so schätzen Fachleute, bei zehn Prozent aller Sterbenden der Fall, im Landkreis Esslingen benötigen 400 bis 500 Patienten eine solche Versorgung. Mit der spezialisierten ambulanten palliativen Versorgung (SAPV) soll erreicht werden, dass der Patient so lange wie möglich zu Hause oder im Pflegeheim bleiben kann und nicht die letzten Lebenswochen ins Krankenhaus eingewiesen wird.


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