Nürtingen

Leben in Grenzsituationen

23.03.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Polizeibeamte Matthias Lehmann war zu Gast beim Männervesper

Der Polizeibeamte Matthias Lehmann hat nach Katastrophen im Land den Angehörigen lange Zeit die Todesnachricht überbracht. Wie er die Kraft dafür fand, erklärte er beim Männervesper in Raidwangen.

Der Glaube hilft ihm in kritischen Situationen: Matthias Lehmann. Foto: Rathmann

NT-RAIDWANGEN (mr). Er kommt, wenn andere lieber die Flucht ergreifen würden. Er tritt auf den Plan, wenn anderen der Schock noch in den Knochen steckt und der Schrecken ins Gesicht geschrieben steht. Matthias Lehmann ist der Mann, der nach Katastrophen im Land sofort zur Stelle war und den Angehörigen der Opfer die traurige Todesnachricht überbrachte. Etwa 120 Mal habe er das in den vergangenen Jahren getan, berichtete der stellvertretende Leiter der Polizeidienststelle in Sulz und Oberndorf am vorigen Freitag beim Männervesper der Evangelisch-methodistischen und der Evangelischen Kirchengemeinde Raidwangen.

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