Anzeige

Nürtingen

Leben im Weltall

04.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(rik) Satelliten sind etwas selbstverständliches geworden für uns. Ihre Dienste werden geschätzt – ob Empfang von Hunderten von Fernsehprogrammen, telefonieren rund um den Globus oder sich mit dem Navi an den gewünschten Ort führen lassen. Nur ab und zu muss man aufpassen, dass einem nicht ein ausgedientes Exemplar auf den Kopf fällt wie diese Woche der abgestürzte Forschungssatellit.

Heute vor 64 Jahren, am 4. Oktober 1957, ging es los mit den Satelliten im All. Es waren aber nicht die hochtechnisierten Amerikaner, sondern die Russen, die mit ihrem Sputnik das Rennen um die Vorherrschaft im Weltraum zunächst für sich entschieden. Die piepsenden Signale von Sputnik, die die Peilsender empfingen, sie müssen die Amis schier um den Verstand gebracht haben.

Der zweite Schock folgte nur ein paar Wochen später. Am 3. November desselben Jahres schossen die Russen bereits Sput-nik 2 in die Umlaufbahn. Er brache mit Hündin Laika an Bord das erste Lebewesen ins All. Eine Rückkehr war allerdings nicht vorgesehen, was vielfach Mitleid mit dem Tier erregte. Trotzdem war nun klar, die Russen hatten die Amerikaner weltraumtechnisch abgehängt. Übrigens: Als die Amis im Jahr darauf eine Maus in den Weltraum schossen, sollen britische Tierschützer offiziell protestiert haben.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 52% des Artikels.

Es fehlen 48%



Anzeige

Nürtingen