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„Kuh wurde nicht geschlagen“

10.09.2011, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landwirt wehrt sich gegen Vorwürfe nach Neckarhäuser Viehabtrieb

NT-NECKARHAUSEN. Am Samstag fand in Neckarhausen der dritte Gaudi-Viehabtrieb statt, über den wir am Montag berichteten. Das Bild löste einigen Wirbel aus. Leser störten sich daran, dass die abgebildete Kuh blutige Nüstern hat, und fragten, ob sie mit dem großen Stock in der Hand des Mannes, der sie führt, geschlagen wurde.

Der Besitzer der Kuh, der Neckarhäuser Landwirt Michael Greiß, wehrt sich gegen den Vorwurf, ein Tierquäler zu sein. Seine Kühe seien es nicht gewöhnt, an der Leine geführt zu werden, da sie fast das ganze Jahr über freilaufend auf der Weide sind. Der Stock sei eine Vorschrift der Berufsgenossenschaft und diene dazu, die Kuh im Zaum zu halten. Das 750 Kilogramm schwere Tier könnte, wenn es sich losreißt, zur Gefahr werden. „Der Stock ist die Lebensversicherung für die Zuschauer.“

Er habe mit der Kuh anderthalb Wochen lang das Laufen am Strick geübt. Vor dem Viehabtrieb habe er die beiden Kühe von seiner Wiese an der Neckarhalde oberhalb des Beutwangsees mit dem Anhänger abgeholt und hinauf zum Ausgangspunkt des Viehabtriebs gebracht. Im Anhänger hätten beide Durchfall bekommen und es sei nicht mehr möglich gewesen, sie vor dem Umzug zu putzen.


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