Anzeige

Nürtingen

Kreisforstamt zurückhaltend bei "Waldmaut"

22.02.2008, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Forstamtsleiter Felix Reining setzt auf Augenmaß bei Entgelten für die Wegenutzung bei Veranstaltungen im Staatswald

Ist die ministeriale Anweisung zur Wegebenutzung eine sinnvolle und notwendige Steuerung von Freizeitvergnügen im Wald oder handelt es sich doch nur um eine Waldmaut, um den Etat des Ministeriums für Ländlichen Raum aufzubessern? Darüber streiten sich die Geister, seit der Erlass im Februar letzten Jahres in Kraft trat. Mancher Veranstalter von Volksläufen, Volkswandertagen oder Mountainbike-Rennen wurde seitdem zur Kasse gebeten. Im Kreis Esslingen will man die Forderungen nicht zu hoch hängen, beteuert Kreisforstamtsleiter Felix Reining.

Reining ist es wichtig, zwischen Gebühr und Entgelt zu unterscheiden: Gebühren haben wir schon immer erhoben. Wer den Wald und seine Wege für eine Veranstaltung nutzen will, muss das beim zuständigen Forstamt anmelden. Dieses überprüft, ob die Veranstaltung mit dem Natur- und Landschaftsschutz in Einklang zu bringen ist, ob Schäden an Wegen zu befürchten sind und ob die Sicherheit der Teilnehmer und anderer Waldbesucher gewährleistet ist. Für diesen Verwaltungsaufwand steht dem Forstamt eine Entschädigung zu, die laut der Gebührenordnung elf Euro pro Viertelstunde Arbeitsaufwand beträgt. Mit der neuen Anweisung wurde die Gebühr nun auf mindestens 30 Euro festgelegt.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 21% des Artikels.

Es fehlen 79%



Anzeige

Nürtingen