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Nürtingen

Kommentar

14.10.2008, Von Von — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kommentar

Jürgen

GERRMANN

Das ist grüne Arithmetik: 66 Stimmen habe die Nürtingerin Uschi Eid im zweiten Wahlgang auf dem Landesparteitag in Schwäbisch Gmünd bekommen, als es um den Listenplatz 9 bei der nächsten Bundestagswahl ging, vermeldet die Homepage des Landesverbands Baden-Württemberg von Bündnis 90/Grüne. Das seien 46,9 Prozent. Ingrid Hönlinger habe 90 Stimmen bekommen. Das seien 34,4 Prozent. Diese mathematische Blamage könnte eine Freudsche Fehlleistung sein. Ist aber auf jeden Fall irgendwie symbolisch. Zeigt sie doch vor allem eins: Die Grünen haben sich verrechnet.

Dass die Reaktionen auf die Eliminierung der verdienten Bundestagsabgeordneten aus der politischen Landkarte Deutschlands durch die eigene Partei in Nürtingen und dem Kreis Esslingen zwischen Kopfschütteln und Hohnlachen schwanken, braucht niemand zu verwundern. Und beides haben die Grünen auch vollauf verdient. Wer eine Politikerin, die weit über die Parteigrenzen hinaus breite Anerkennung findet, deren Wort im ganzen Bundestag und in der ganzen Welt gefragt und geachtet ist, höchstselbst abserviert, der hat nichts anderes verdient.


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