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Kohlkopf und Wurst

01.02.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Einen ungewollten Einblick ins Innenleben mancher Beziehung bekommt man, wenn man hört, wie die Leute einander beim Kosenamen rufen. Die meisten Menschen sind wenig kreativ und setzen auf Klassiker wie „Schatz“ (37 Prozent), „Schatzi“ (zehn Prozent), „Hase“ (vier Prozent), „Liebling“ (ebenfalls vier Prozent), „Schnucki“ oder „Mausi“ (jeweils drei Prozent).

Bei anderen zeigt sich ganz große sprachliche Kreativität. In einem Internetforum gesteht ein Mann, dass er seine Frau „Huschelpuschelmuschel“ nenne, sie ihn hingegen „Piepmatzfürzchen“. Ein anderer Mann lebt seine romantische Seite aus, indem er seine Freundin „Mauszähnchen“ ruft und sie ihm mit „Mullemaus“ antwortet. Unvergessen ist Edmund Stoiber, der seine Frau Karin liebevoll „Muschi“ nennt. Wenn wir schon bei der Prominenz sind: schon immer hatten die Briten, speziell jene aus Hochadelskreisen, den Ruf, ziemlich verschroben zu sein. Queen Elizabeth II. und der ihr seit 63 Jahren angetraute Prinzgemahl Philip unterstreichen das mit den Kosenamen, die sie einander verliehen haben. Elizabeth nennt Philip „Cabbage“ (Kohlkopf), er antwortet zärtlich mit „Sausage“ (Wurst).


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