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Nürtingen

Kirgisische Revolution stoppte die Konzertproben

03.05.2005, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtingens Konzertensemble-Chef Hans-Peter Bader hat sein aufregendstes Engagement hinter sich: in Bischkek am Fuße des Himalaja

NÜRTINGEN. Ernst ist das Leben, heiter die Kunst: Das wusste schon unser aller Schwabenstolz Friedrich Schiller. Doch auch er hat diese Erkenntnis in Wallensteins Lager hineinversetzt. Denn zuweilen kann sich auch die heitere Kunst mitten im bitter ernsten Leben wiederfinden. Der Nürtinger Musikschulleiter Hans-Peter Bader kann quasi eine ganze Opernarie davon singen.

Und dabei fing alles so harmlos an: In Kirgisien gibt es einen Konzertveranstalter namens Emponi Art. Der hat seit drei Jahren in Bischkek, der Hauptstadt der Republik, eine Konzertreihe mit Werken nichtrussischer Komponisten etabliert. Auf der Suche nach einem Dirigenten für das „Symphonic Orchestra of the National Academic Theatre of Opera and Ballet“ (so der Lindwurmname des Orchesters der Nationaloper Bischkek) bekamen die Kirgisen einen Tipp: „Fragt doch mal in Nürtingen nach!“ Die gute Arbeit, die Musikschulleiter Hans-Peter Bader nicht zuletzt mit dem Nürtinger Konzertensemble geleistet hat, hatte sich offenkundig bis weit hinter dem Ural herumgesprochen.

Hubschrauber über der Oper


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