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Nürtingen

Kendo-Tugenden gut gegen Gewalt

22.07.2008, Von Anna-Madeleine Metzger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Seit drei Jahren praktiziert die Ersbergschule Gewaltprävention mit Kendo – Positive Ergebnisse

NÜRTINGEN. Kampfsport gegen Gewaltbereitschaft – was auf den ersten Blick absurd wirkt, erwies sich in den vergangenen drei Jahren an der Nürtinger Ersbergschule als ein sehr fruchtbarer pädagogischer Ansatz. Im Projekt „Gewaltprävention mit Kendo“ kanalisieren die Schüler ihre Aggressionen, lernen Selbstdisziplin und Zivilcourage.

Freitagnachmittag: Rund 30 Schüler zwischen elf und 16 Jahren stehen sich in der Turnhalle der Ersbergschule gegenüber. Sie tragen schwere Gewänder, einen Helm und kämpfen mit einem Bambusstock gegeneinander, wobei sie jeden Schlag mit lautem Gebrüll untermalen. Das ist Kendo, eine traditionsreiche japanische Kampfkunst, die zwar brachial anmutet, bei der jedoch Disziplin, Konzentration und Fairness oberstes Gebot sind.

„Kendo bedeutet übersetzt ,Der Weg des Schwerts‘“, erklärt Birte Alles, eine der Sponsorinnen des Projekts (wir berichteten). „Perfektion wird beim Kendo praktisch nie erreicht. Stattdessen gilt es, ständig an sich zu arbeiten.“


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