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Nürtingen

Keine verordnete Abschussquote mehr

30.01.2010, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Modellversuch überträgt Jägern und Jagdrevierverpächtern mehr Eigenverantwortung bei der Bejagung von Rehwild

Seit drei Jahren gibt es in Baden-Württemberg einen Modellversuch, bei dem getestet wird, ob ein behördlicher Abschussplan zur Jagd auf Rehwild nötig ist. Auch Nürtingen hat mit den Revieren im Tiefenbachtal und Reudern am Versuch teilgenommen. Da die Bilanz aller Teilnehmer positiv ausfällt, werden nun auch alle anderen Nürtinger Reviere mit einbezogen.

NÜRTINGEN. Wie viel Verbissschäden es in den Wäldern des Landes durch Rehwild gibt, kann man den forstlichen Gutachten entnehmen, die alle drei Jahre erstellt werden. Revierpächter, -verpächter und das Kreisjagdamt nehmen es zur Grundlage für ihre Abschussplanungen. „In einem Gremium aus Jägern, Jagdgenossenschaft, Landwirtschaft, Forst und Gemeinden wurde amtlich festgelegt, wie viel Wild innerhalb von drei Jahren geschossen werden muss“, erklärt Waldemar Schwarz vom Kreisjagdamt. Wenn die Vorgaben nicht erfüllt wurden, wurde dies als Ordnungswidrigkeit geahndet. Als Nachweis dafür, dass die Vorgaben erfüllt wurden, galt die Streckenliste, die dem Kreisjagdamt auch in Zukunft jährlich eingereicht werden muss.


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