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Jugendhilfe kann neue Türen öffnen

10.07.2010, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zwei Kreistagsausschüsse informierten sich in Einrichtungen vor Ort

Einrichtungen der Jugendhilfe oder auch der sozialen Fürsorge können nicht in jeder der 44 Gemeinden des Landkreises Esslingen vorgehalten werden. Es wird jedoch versucht, ein möglichst flächendeckendes Netz zu spannen. In Plochingen machten sich Kreistagsmitglieder ein Bild davon.

Erste Station für die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und des Sozialausschusses war am Donnerstagnachmittag die Straßeneckenschule, eine Außenstelle der Janusz-Korczak-Schule in Kirchheim. Die Plochinger Einrichtung besuchten in den zehn Jahren ihres Bestehens 65 schulpflichtige Jugendliche. „Meist haben unsere Schüler mehrmals die Schule wechseln müssen, weil es aus unterschiedlichen Gründen Ärger gegeben hat“, erklärte Professor Dr. Werner Baur, Rektor der Janusz-Korczak-Schule und selbst bestelltes Mitglied des Jugendhilfeausschusses.

Auf den Bedarf aufmerksam gemacht worden sei man von Seiten des Sozialen Dienstes. Der wies auf Schüler hin, die trotz Schulpflicht die Schule nicht besuchten. Seitdem hat die Straßeneckenschule jährlich zehn, höchstens zwölf Schülerinnen und Schüler. „Einige von ihnen sind mit der Justiz in Berührung gekommen, andere drücken Schulden, Probleme in der Familie sind nicht selten“, so Baur. Manche seien schon in Jugendhilfemaßnahmen eingebunden gewesen, doch ohne Erfolg.


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