Nürtingen

Jede Magersucht ist anders

04.03.2010, Von Anna Haack — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neue Zahlen zu Krankenhausaufenthalten wegen psychisch bedingter Essstörungen veröffentlicht – Hilfe durch Beratung

Menschen mit krankhaften Essstörungen leiden unter großen seelischen Belastungen und brauchen professionelle Hilfe. Jetzt hat das Statistische Landesamt neue Zahlen zu Krankenhausaufenthalten wegen psychisch bedingter Essstörungen veröffentlicht.

NÜRTINGEN. Demnach wurden im Jahr 2008 insgesamt 1563 Personen wegen psychisch bedingter Essstörungen in den Krankenhäusern Baden-Württembergs vollstationär behandelt, wobei über 90 Prozent der Behandlungen auf Mädchen und Frauen entfallen. Das ist ein Anstieg von 8,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000. Am häufigsten wurden Anorexia nervosa (776 Fälle) und Bulimia nervosa (298 Fälle), umgangssprachlich Magersucht und Ess-Brech-Sucht genannt, diagnostiziert.

Essstörungen sind Erkrankungen, die aufgrund von seelischen Belastungen, wie Leistungsdruck, mangelndem Selbstwertgefühl, Selbstzweifel oder durch familiäre Probleme entstehen können. Aber auch unser modernes Schönheitsideal trägt seinen Teil bei.

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