Nürtingen

In der Seegrasspinnerei entsteht wieder ein Sandmandala

24.11.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit bunten Fähnchen ist der Platz abgeteilt, auf dem die vier Mönche in der Nürtinger Seegrasspinnerei seit vergangenen Freitag wieder ein Sandmandala erstellen. Bereits zum zweiten Mal nach 2013 sind die Mönche aus der tibetanischen Region Ladakh am Fuße des Himalaya zu Gast in Nürtingen. Konzentriert arbeiten sie acht Stunden jeden Tag im Schneidersitz, um das farbenfrohe Kunstwerk in filigraner Feinarbeit zu streuen. Dazu füllen sie den Sand in ein Kupferrohr mit einer kleinen Öffnung, aus der der Sand mit einem Holzstück herausgerieben wird. Zur Zeit sind die Mönche in ganz Deutschland mit ihrer „Sacred Dharma Tour“ unterwegs um allgemein Harmonie und Frieden überall in der Welt zu verbreiten. Der Verein, dem sie angehören, hat das Ziel, arme und bedürftige Schüler in der Himalaya-Region zu unterstützen. Am kommenden Freitag erläutert Geshe Thupten um 19 Uhr die Bedeutung des Buddha-Medizin-Mandalas, wobei er von der Nürtinger Klangkünstlerin Alexandra Ott begleitet wird. Am Samstag wird dann um 11 Uhr das filigrane und farbenfrohe Werk, das in über einer Woche in hoch konzentrierter Arbeit entstanden ist, in einer feierlichen Zeremonie wieder aufgelöst. Eine Handlung, die die Vergänglichkeit allen Seins symbolisiert. In den Tagen davor können Besucher von 13 bis 19 Uhr der Zeremonie noch beiwohnen und auch mit den Mönchen ins Gespräch kommen. Foto: Holzwarth

Nürtingen