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Nürtingen

Im Nachhinein

18.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Nachhinein

Kennen Sie den? Wie viele Manager braucht man, um eine Glühbirne einzuschrauben? Keinen – der Markt macht’s. Der Glaube an die wundersamen Kräfte des freien Marktes erwies sich nun als fataler Aberglaube. Der meistzitierte Mann in diesen Tagen: der alte Karl Marx, der vor über hundert Jahren schon prophezeite, dass der Kapitalismus sein eigener Totengräber werden würde. Sollte er womöglich gar nicht so unrecht gehabt haben? Dabei war er doch schon lange von der Geschichte abgewickelt worden. Wer früher die Verstaatlichung von Banken forderte, war ein Fall für den Verfassungsschutz. Heute kommen die Banker selbst und wollen verstaatlicht werden. Wie gut, dass Angela Merkel als ehemalige DDR-Bürgerin damit ein wenig Erfahrung hat.

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Vielleicht erledigt sich die Sache ja von selbst: In der Tagesschau stand kürzlich die Themenüberschrift „Kohl war gedopt“. Ist nun die Wiedervereinigung ungültig und die DDR muss wieder aus Ruinen auferstehen? Das Satiremagazin „Titanic“ hat das ja schon länger vermutet. Doch welche verbotene Substanz war im Pfälzer Saumagen, den Kanzler Kohl einst mit Gorbatschow speiste? Alles ein Fehlalarm: Es handelte sich nicht um den Ex-Kanzler, sondern um seinen Namensvetter, den Teamkollegen des Nürtinger Radprofis Stefan Schumacher, Bernhard Kohl.

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