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Hund im Weltall

15.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 1957 und der Wettlauf ins Weltall ist in vollem Gange. Science-Fiction macht sich daran, Realität zu werden, der erste Flug eines Menschen in den Weltraum ist in greifbare Nähe gerückt. Aber kann der Mensch die Schwerelosigkeit, oder was auch immer da draußen ist, überhaupt ertragen? Um das herauszufinden, musste der beste Freund des Menschen erst mal vorausgehen.

Laika (Kläffer) hieß sie, oder auch Kudrjawka (Löckchen), war etwa drei Jahre alt und als Streuner auf den Straßen von Moskau aufgegriffen worden. In ihrer bunten Ahnentafel befanden sich wahrscheinlich Huskys und Terrier. Mit sechs Kilogramm war sie nicht zu schwer für das, was experimentierfreudige Menschen mit ihr vorhatten. Der arme Hund wurde drei Tage vor dem Start in die Raumkapsel Sputnik 2 eingesperrt, um sich daran zu gewöhnen. Sie fraß Astronautennahrung und machte in einen Beutel. Am 3. November 1957 trat sie ihre Reise ohne Wiederkehr an.

Die Propaganda verkaufte Laikas Flug als großen Erfolg. Es wurde verbreitet, der Hund habe nach einigen Tagen vergiftetes Futter bekommen und sei friedlich eingeschlafen. In Wirklichkeit starb der Hund nach wenigen Stunden an Überhitzung und Stress – und wurde weltberühmt, worauf er vermutlich gerne verzichtet hätte.


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