Nürtingen

Hölderlin war kein Magnet am Mittag

07.06.2010, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Musik und Rezitationen am Reiner-Pavillon stießen gestern nur auf begrenzte Resonanz

NÜRTINGEN. „Schön, oh schön sind sie! Die stille Freuden, / Die der Toren wilder Lärm nicht kennt“, zitierte der Nürtinger Bürger und Gemeinderat Reinmar Wipper den jungen Dichter, wie er in seinem frühen Gedicht „Die Stille“ das Glücksgefühl beschreibt, sich an einen stillen Ort (nicht „Örtchen“) zurückziehen zu können und so dem „wilden Lärm“ der Welt zu entfliehen.

Am Sonntag trafen sich einige Nürtinger und ihre Gäste am Galgenberg, um den dort weiß aus grüner Landschaft aufragenden Robert-Reiner-Pavillon mit Blasmusik und Hölderlintexten zu beleben. Angesichts des angeregten Freizeit-Treibens im nahe gelegenen Freibad konnte von Mittagsruhe jedoch nicht eigentlich die Rede sein, in die hinein Hans-Peter Buck und ein junges Bläserquartett der Nürtinger Musikschule ihre silberhellen Trompeten- und Posaunenklänge bliesen.

Eingeladen hatte der Verein Hölderlin-Nürtingen. Unter der bewährten Regie von Ingrid Dolde wollte er Bürger zu Wort kommen lassen, die sich vorgenommen hatten, das eine oder andere ihnen besonders wertvolle Gedicht des Nürtinger Lyrikers Friedrich Hölderlin vorzutragen.

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